Deine IP-Adressen
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Externe IP-Adresse – „deine Internetadresse“
Wenn du im Internet surfst, bekommst du von deinem Internetanbieter eine öffentliche (externe) IP-Adresse.
Diese Adresse ist weltweit sichtbar – jede Webseite, die du besuchst, kann sie sehen.
Mit dieser IP kann man oft grob erkennen:
- aus welchem Land oder welcher Stadt du kommst,
- welchen Internetanbieter du benutzt.
Interne IP-Adresse – „deine Adresse im Heimnetzwerk“
Zusätzlich hat jedes Gerät in deinem Heimnetzwerk (z. B. Laptop, Handy, Smart-TV) auch eine interne IP-Adresse, zum Beispiel:
192.168.0.12
10.0.0.5
Diese Adresse ist nur innerhalb deines Heimnetzwerks gültig – also nicht von außen sichtbar.
Warum wird die interne IP nicht immer angezeigt?
Webseiten können normalerweise nicht direkt auf deine interne IP-Adresse zugreifen, weil:
- dein Router dich nach außen hin „versteckt“ (NAT = Network Address Translation),
- der Browser standardmäßig keinen Zugriff auf diese Info erlaubt, um deine Privatsphäre zu schützen,
- moderne Browser WebRTC-Zugriffe blockieren, wenn sie potenziell deine IP verraten könnten (z. B. durch Sicherheitsfeatures oder Add-ons).
Wenn du deine interne IP trotzdem siehst (z. B. auf dieser Seite):
Dann nutzt dein Browser die sogenannte WebRTC-Technologie, um deine IP zu ermitteln. Manche Browser (z. B. Chrome) erlauben das, andere (z. B. Firefox mit Schutzfunktionen oder Safari) blockieren es.
Was solltest du daraus mitnehmen?
- Deine externe IP-Adresse ist bei jedem Webseitenbesuch sichtbar – und kann zur Nachverfolgung verwendet werden.
- Deine interne IP-Adresse ist normalerweise geschützt – aber nicht alle Browser verhindern ihre Anzeige vollständig.
- Wenn dir Datenschutz wichtig ist, kannst du:
- WebRTC blockieren (z. B. per Browser-Einstellung oder Add-on),
- oder einen VPN nutzen, um auch deine externe IP zu verschleiern.
